Verlauf & Dokumentation 2026
CO2-Werte protokollieren und per App exportieren
Zwei Wege, den Verlauf über Tage oder Wochen festzuhalten – und wofür sich welcher eignet.
Ein einzelner Momentwert sagt wenig darüber aus, wie sich die Raumluft über einen ganzen Tag oder eine Woche entwickelt. Wer wissen möchte, ob bestimmte Tageszeiten, Räume oder Gewohnheiten regelmäßig zu hohen Werten führen, kommt an einer Form der Protokollierung kaum vorbei. Grundsätzliches zum Thema Verlauf finden Sie bereits im Ratgeber ppm-Verlauf verstehen statt nur Momentwert – hier geht es konkret darum, wie sich dieser Verlauf technisch festhalten und weiterverwenden lässt.
Dafür stehen im Wesentlichen zwei Wege zur Verfügung: der klassische USB-Datenlogger und die App-Anbindung über WLAN.
Der klassische Weg: Datenlogger mit USB und Software
Viele etablierte CO2-Messgeräte mit Datenlogger-Funktion speichern Messwerte intern über Stunden, Tage oder Wochen und lassen sich anschließend per USB-Kabel an einen Computer anschließen. Eine mitgelieferte Software liest den Verlauf aus, stellt ihn grafisch dar und erlaubt oft einen Export als Datei – praktisch etwa für eine private Auswertung oder eine einfache Dokumentation im Rahmen eines Hygienekonzepts.
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Preis auf Amazon prüfenDer moderne Weg: App-Export über WLAN
Smarte Monitore mit WLAN-Anbindung senden Werte dagegen laufend an eine Cloud und stellen den Verlauf direkt in einer Smartphone-App dar – ohne Kabel und ohne separate Software am Computer. Das ist bequemer im Alltag, setzt aber eine stabile WLAN-Verbindung voraus und hängt in Umfang und Exportmöglichkeiten stark vom jeweiligen Hersteller ab. Ob sich eine solche Anbindung für Sie überhaupt lohnt, ordnet der Ratgeber Smarte Anbindung sinnvoll? genauer ein.
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Preis auf Amazon prüfenWelcher Weg passt zu welchem Anwendungsfall
Für eine einmalige, punktuelle Auswertung – etwa "Wie stark steigt der Wert bei uns nachts wirklich an?" – reicht ein einfacher Datenlogger mit Software-Auswertung meist völlig aus und ist oft die günstigere Option. Wer den Verlauf dagegen dauerhaft im Blick behalten möchte, ohne jedes Mal ein Kabel anzuschließen, profitiert stärker von einer App-Anbindung, besonders wenn ohnehin bereits andere Smart-Home-Geräte im Haushalt genutzt werden.
Was eine Protokollierung nicht ersetzt
So hilfreich ein aufgezeichneter Verlauf auch ist – er ersetzt kein automatisches Lüftungssystem und keine ärztliche Einschätzung, falls gesundheitliche Beschwerden bestehen. Verstehen Sie die Protokollierung als Werkzeug, um Ihre eigenen Lüftungsgewohnheiten besser einzuschätzen und gezielter anzupassen, nicht als medizinisches Messinstrument.