Haushalt & Wohnen
Spiegel und Glastische im Haushalt reinigen
Welches Gerät sich eignet und worauf Sie bei Spiegeln, Glastischen und Vitrinen achten sollten.
Ein Fenstersauger ist längst nicht mehr nur für Fenster im Einsatz. Badspiegel, Glastische im Wohnzimmer, Vitrinen oder Glaseinsätze in Möbeln lassen sich ebenso streifenfrei reinigen – oft sogar schneller als mit dem klassischen Tuch, weil das Schmutzwasser direkt abgesaugt statt nur verwischt wird.
Dieser Ratgeber zeigt, welche Eigenschaften ein Gerät für den Einsatz an Spiegeln und Glasmöbeln mitbringen sollte und worauf Sie bei waagerechten Flächen wie Tischplatten besonders achten müssen.
Wer sich grundsätzlich fragt, welche Technik zum streifenfreien Ergebnis führt, findet die Grundlagen in unserem Ratgeber Streifenfrei Fenster putzen.
Warum sich ein Fenstersauger auch für Spiegel eignet
Badspiegel sind meist kleiner als ein Fenster, aber genauso anfällig für Fettfilm, Zahnpastaspritzer und Wasserflecken. Ein kompaktes, leichtes Gerät lässt sich hier besonders angenehm einhändig führen, ohne dass der Arm nach kurzer Zeit ermüdet. Anders als beim Wischen mit dem Tuch bleibt zudem kein Schmutzwasser auf der Fläche zurück, das beim Antrocknen erneut Schlieren hinterlassen könnte.
Gerade im Bad, wo Spiegel häufig direkt neben der Dusche hängen, sammelt sich zudem Kondenswasser und feiner Kalkschlag aus der Luft. Ein regelmäßiger, kurzer Durchgang mit dem Fenstersauger verhindert, dass sich diese Beläge über Wochen verfestigen.
Kompakte Geräte für kleine Spiegelflächen
Für Badspiegel und kleinere Glasflächen im Haushalt eignen sich besonders kompakte, leichte Modelle, wie sie in unserer Kategorie Kompakt & Schmal zusammengestellt sind. Sie lassen sich präzise führen und auch in schwer zugängliche Ecken bewegen, ohne dass die Absaugdüse zu breit für die Fläche wirkt.
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Preis auf Amazon prüfenGlastische: waagerechte Flächen brauchen eine andere Führung
Bei einer waagerechten Tischplatte läuft das Wasser nicht wie am Fenster nach unten ab, sondern bleibt stehen, bis es abgesaugt wird. Arbeiten Sie deshalb in überlappenden, geraden Bahnen von einer Seite der Platte zur anderen, statt kreuz und quer über die Fläche zu fahren, damit kein Bereich doppelt nass und ein anderer trocken bleibt.
An den Kanten und Ecken der Tischplatte sammelt sich zudem gerne Restwasser. Ein kurzer, abschließender Zug entlang jeder Kante verhindert, dass dort später ein feiner Wasserrand sichtbar wird.
Fettfilm und Fingerabdrücke gezielt lösen
Glastische und Vitrinenscheiben zeigen Fingerabdrücke und Fettfilm besonders deutlich, sobald Licht schräg darauf fällt. Ein mildes Reinigungskonzentrat, sparsam dosiert, löst diese Rückstände zuverlässiger als reines Wasser. Passendes Konzentrat und weiteres Zubehör finden Sie in unserer Kategorie Zubehör & Tücher.
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Preis auf Amazon prüfenWie Sie Reinigungsmittel generell sparsam und richtig dosieren, damit keine Rückstände entstehen, lesen Sie in unserem Ratgeber Putzmittel oder nur Wasser?.
Möbel mit Glaseinsätzen und Vitrinen
Vitrinenschränke und Möbel mit Glaseinsätzen sind oft schwerer zugänglich als ein freistehender Tisch, weil Rahmen und Griffe im Weg stehen können. Hier hilft ein möglichst schmales Gerät mit guter Kantenausleuchtung durch die Absaugdüse, damit auch Bereiche direkt am Rahmen sauber abgezogen werden, ohne dass Wasser in die Fugen läuft.
Setzen Sie das Gerät bei senkrechten Glaseinsätzen wie am normalen Fenster von oben nach unten an, bei liegenden Glasböden dagegen wie bei einer Tischplatte in geraden, überlappenden Bahnen.
Regelmäßigkeit statt seltener Großreinigung
Spiegel und Glastische im Wohnbereich profitieren von kurzen, regelmäßigen Durchgängen mehr als von seltenen, aufwendigen Reinigungsaktionen. Ein täglicher oder wöchentlicher Kurzeinsatz an stark genutzten Flächen wie dem Badspiegel hält Fettfilm und Kalkflecken von vornherein gering und macht jeden einzelnen Durchgang deutlich schneller.
Fingerabdrücke direkt nach dem Putzen vermeiden
Gerade frisch gereinigte Spiegel und Glastische zeigen neue Fingerabdrücke besonders deutlich, weil die Fläche noch keinen schützenden Staubfilm trägt. Wer den Spiegel im Bad regelmäßig anfasst, etwa beim Rasieren oder Schminken, sollte deshalb überlegen, ob die Reinigung eher am Ende des Tages statt direkt am Morgen sinnvoll ist, um möglichst lange ein sauberes Ergebnis zu behalten.
Bei Glastischen im Wohn- oder Essbereich hilft es zusätzlich, kleine Untersetzer oder Tischsets zu verwenden, damit weniger Fettspuren von Gläsern und Geschirr direkt auf der Glasfläche entstehen und der Reinigungsaufwand insgesamt geringer bleibt.
Küchenrückwände und weitere Glasflächen im Haushalt
Neben Spiegeln und Tischen finden sich in vielen Haushalten weitere Glasflächen, etwa Küchenrückwände hinter dem Herd oder Glaseinsätze in Zimmertüren. Diese Flächen sind oft stärker Fett- und Dampfeinwirkung ausgesetzt als ein normaler Wohnzimmerspiegel und profitieren entsprechend von etwas häufigeren, kurzen Reinigungsdurchgängen mit dem Fenstersauger, statt seltener Grundreinigung mit viel Kraftaufwand.